Hautpflegetipps vor, während und nach der Rasur

Hautpflegetipps Rasur

Die tägliche Rasur kann eine wahre Belastung für die Haut im Gesicht sein. Durch die Entfernung der Barthaare werden auch die oberen Zellen beschädigt. Der Angriff auf den natürlichen Schutzfilm führt zur Reizung. Es bleibt ein angespanntes Gefühl. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für Entzündungen, die oft die Ursache für Pickel sind. Die Beachtung wesentlicher Hinweise können solch unangenehme Folgen der notwendigen Behandlung lindern. In jedem Fall ist es wichtig Pflegeprodukte zu verwenden, die auch dem gegebenen Hauttyp entsprechen. Aus hygienischer Perspektive sollten Sie die Klingen bei manuellen Rasierern nach fünf bis sechs Anwendungen wechseln.

Vor der Rasur

Um das Risiko für Entzündungen möglichst gering zu halten, müssen Sie das Gesicht vor jeder Rasur reinigen. Verwenden Sie hierzu am besten warmes Wasser, da die Hitze die Barthaare weich werden lässt. Ein Waschgel hilft, überschüssigen Talg zu entfernen und die Poren zu öffnen. Zudem können Schmutzpartikel nicht in die durch das Rasieren hervorgerufenen minimalen Risse der Haut gelangen. Den Pflegeschaum nun in regelmäßigen kreisförmigen Bewegungen auftragen. Von oben nach unten kommt es zum Verkleben, was die spätere Prozedur nur zusätzlich erschwert. Eine Einwirkungszeit von etwa einer Minute entfaltet die vollständige Funktionsweise der Inhaltsstoffe.

Während der Anwendung

Eine unnötige Reizung der Haut kann vermieden werden, wenn Sie mit dem Bartwuchs rasieren. Ein falsches Vorgehen ist besonders bei bereits gebrauchten Klingen zu spüren. Der Vorgang benötigt einen erheblich höheren Kraftaufwand. Erst im zweiten Durchgang fällt ein Richtungswechsel erheblich leichter, da die Haare nun wesentlich kürzer sind.

Nachträgliche Pflege

Um die Rasierschaumreste zu entfernen, müssen Sie Ihr Gesicht nach jeder Rasur gründlich abspülen. Zur Entspannung hilft es, sich ein feuchtes und heißes Handtuch aufs Gesicht zu legen. Zur nachträglichen Verwendung alkoholischer Pflegeprodukte ist nur bedingt zu raten. Die wirken zwar desinfizierend, führen aber zu einer unnötigen zusätzlichen Reizung der Haut. Gerade sensible Hauttypen sollten daher lieber zu handelsüblichen Alternativen greifen.

Die Trockenrasur

Oft bleibt nicht genügen Zeit für eine aufwendige Nassrasur. Die trockene Variante schafft schnell und einfach Abhilfe. Trotzdem sollte die Haut auf das Verfahren angemessen vorbereitet werden. Nur so zeigt sich das Resultat in einem sehenswerten Ergebnis. Auch hier hat ein gleichmäßiges und einheitliches Hautbild, ohne sichtbare Reizungen oberste Priorität. Eine gute Möglichkeit bieten die sogenannten Preshave-Produkte. Diese entfetten die Haut und sorgen ebenso für die Prävention von Entzündungen. Mittels der besonderen Inhaltsstoffe richten sich die Barthaare auf und können somit von dem Rasierer leichter erfasst werden. Irritationen bleiben mit höchster Wahrscheinlichkeit vollständig aus. Neben der besonderen Vorgehensweise braucht es für eine erfolgreiche Trockenrasur auch ein qualitativ hochwertiges Arbeitsgerät.

Vor- und Nachteile der Nass- und Trockenrasur

Die Entscheidung für eine von beiden Varianten liegt wohl in den persönlichen Vorlieben. In der Anwendung zeigt sich, wie der Hauttyp individuelle auf die Prozedur reagiert. Die Nassrasur ist in jedem Fall schonender und gründlicher. Aus Bequemlichkeit und Zeitmangel wird jedoch meist der trockene Prozess bevorzugt. Zeigt sich eine gute Verträglichkeit gehört diese zum alltäglichen Ablauf des Tages. Gerade bei unreiner Haut hilft jedoch häufig ein Wechsel in der Routine.


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